HISTORIE

Dank der großartigen Recherchearbeiten unserer Dorfhistoriker Willi Schaupp, Peter Mücke und Rainer Sattler verfügen wir über eine detaillierte Auflistung der SVE-Historie. Für unseren Verein sind diese Informationen sehr wertvoll. Denn wer Zukunft gestalten will, muss seine Wurzeln kennen.
12. März 2019
Die Corona-Krise erreicht auch den SVE. Mit dem Ziel, Personenkontakte auf das absolut notwendige zu reduzieren, stellt der WFV den Spielbetrieb vorerst komplett ein. Der SVE überträgt diese Entscheidung umgehend auf sein gesamtes Sport- und Veranstaltungsangebot. Die Sportanlagen werden geschlossen, die Plätze bleiben vorerst leer.
27. - 28. September 2019
Das neue Haus am Talbach (Pflegeheim) wird auf dem alten Trainingsplatz des SVE eingeweiht. Der Bau dieser in der Gemeinde bisher nicht verfügbaren sozialen Einrichtung startete im März 2018. Von nun an können Menschen ihren Lebensabend dort verbringen können. Der SVE übernimmt die Bewirtung.
2. - 5. August 2019
Der SVE veranstaltet bei bestem Sommerwetter das traditionelle Gäupokalturnier und hat lockt hunderte Gäste an. Turniersieger wird der SV Neustetten mit einem 1:0-Sieg gegen den SV Vollmaringen. Den dritten Platz erreicht der TuS Ergenzingen, Gastgeber Eutingen wird Vierter.
28. April 2019
Nach 15 Jahren herausragender Vorstandsarbeit werden die Vorstände Thomas Akermann, Jörg Teufel und Franz Nesch sowie viele engagierte Ausschussmitglieder bei der Jahreshauptversammlung aus ihren Ämtern verabschiedet. In ihrer Amtszeit wurden die größten Baumaßnahmen und viele sportlichen Höhepunkte erfolgreich gemeistert.
Mit Sebastian Lazar, Dietmar Kurbjun und Dominik Rakoczy übernimmt ein neuer Vorstand die Vereinsgeschicke. Ebenso beginnen viele junge Ausschussmitglieder ihr Engagement im Verein.
27. Dezember 2018
Mit einer legendären Abrissparty verabschiedet sich der SVE von seinem alten Vereinsheim, in dem über 50 Jahre Gemeinschaft gelebt und Sport gefeiert wurde.
12. - 14. Oktober 2018
Mit zahllosen Mitgliedern und Helfern investierte der Verein von Mai 2016 bis heute 15.000 Arbeitsstunden. Zäune abreißen, Bäume fällen, Sträucher pflanzen, Parkplätze pflastern, Dach aufstellen, Zwischenwände einziehen, Dämmung verbauen, Systemdecken montieren, Lüftungskanäle dämmen....nichts, was es nicht zu tun gab. Und nun? Nun stand der Verein vor dem Abschluss einer zehnjährigen Sache.
Ein ganzer Verein, das ganze Dorf, die ganze Gemeinde haben Mut bewiesen und etwas Großartiges auf die Beine gestellt. An einem tollen Festwochenende feiert der SVE aber auch die gesamte Gemeinde Eutingen die Einweihung der neuen Sportanlagen und des Vereinsheims. Am Freitagabend bedankten sich die zahlreichen Helfer, Firmen und Projektbeteiligten mit stehenden Ovationen bei den Vorstandsmitgliedern und Motoren des Projekts Thomas Akermann, Jörg Teufel, Franz Nesch, Dietmar Kurbjun und Wolfgang Nesch. Am Samstag und Sonntag wurde mit Kinder-, Jugend-, und Erwachsenenspielen ein breites Sportprogramm geboten. Au der Anlage fanden Führungen statt und die Gäste konnte es sich bei bestem Oktoberwetter und toller Verpflegung gut gehen lassen.
18. September 2018
Kurz vor der Einweihung flutet ein Starkregen große Teile des neuen Sportgeländes. Glück im Unglück, da das Gebäude verschont blieb und die Mannschaft der Eutinger Feuerwehr schnell zur Stelle war und größere Schäden verhinderte.
März 2018
Spatenstich für den Bau des neuen Pflegeheims auf dem alten Trainingsplatz des SVE.
Juli 2017
Die Arbeitsbelastung des SVE potenzierte sich ab jetzt mit dem Spatenstich für das neue Vereinsheim. In der Zwischenzeit stiegen die Damen des SVE in die Verbandsliga auf, die Herren von der Bezirksliga in die Kreisliga ab, ein Jahr später wieder in die Bezirksliga auf und 2017/18 wieder ab. Achterbahn der Gefühle auf dem Platz, viel zu tun neben dem Platz.
November 2016
Die Sportplätze des „Projekt Kunstrasen“ sind fertig gestellt. Von nun an profitieren Kinder und Erwachsene von den neuen Plätzen: guter Sport auf Kunstrasen statt Schlamm und Matsch.
31. Juli 2016
Die 1. Mannschaft gewinnt das Ortsteilpokalturnier der Gemeinde Eutingen auf heimischem Platz.
19. Juni 2016
Die 1. Mannschaft steigt nach einer nur mäßigen Saison in die Kreisliga A ab. Zwar hatte man noch eine Chance im Relegationsspiel, doch dieses wurde vor 800 Zuschauern in Holzhausen (auf neutralem Boden) gegen Hallwangen mit 0:1 verloren. Trainier Ümit Dagistan, der die Mannschaft neun Spieltage vor Saisonende übernahm, bleibt auch in der Saison 2016 / 2017 Trainer der SVE - Jungs.
5. Juni 2016
Die Frauen des SV Eutingen schaffen den grandiosen Aufstieg in die Verbandsliga.
17. Mai 2016
Das Projekt Kunstrasen mit Sportheimneubau beginnt.

Das größte Projekt in der Vereinsgeschichte des SVE beginnt, nach mehrjähriger Planung, mit dem Spatenstich. Das Projekt ist ein Projekt für die kommenden Generationen.
Mai 2015
Auch der Gemeinderat stimmt den Baumaßnahmen zu.
April 2014
Der Sportverein Eutingen stimmt in einer außerordentlichen Mitgliedsversammlung dem Jahrhunderprojekt Kunstrasenbau, Neubau des Vereinsheims und Sanierung des Rasenplatzes mit einer Gesamtsumme von 2.553.000 € zu. Die Gemeinde finanzierte davon rund 1.345.000 €.
29. Mai 2011
Der SVE ist zurück in der Bezirksliga! Bereits am vorletzten Spieltag machen die Herren des SVE mit Trainer Mehmet Özkoyuncu die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Das Spiel gegen die SF Salzstetten 2 wurde mit 6:0 gewonnen. Torschützen: 2 x Mehmet Özkoyuncu, 2 x Nico la Russa, Keven Schmollinger und Erdin Bas.
2011
Die Gemeinde erarbeitete ein Konzept, dass nicht nur den Bau eines Kunstrasenplatzes vorsah, sondern auch den Neubau des Vereinsheims und gleichzeitig eine neue Nutzung des alten SVE-Geländes in der Eutinger Markt- bzw. Stauffenbergstraße enthielt. Einkaufsmarkt und Pflegeheim sollten dort entstehen. Ersteres war dafür nicht geeignet. Für ein Pflegeheim war die neu vorhandene Fläche des alten Trainingsplatzes rasch verkauft.
7. Juni 2009
Der SVE hat die Rückkehr in die Kreisliga A unter Trainer Bujar Shala geschafft.
September 2007
Die SVE-Vorstandschaft bespricht erstmals mit der Gemeinde Eutingen über die Möglichkeiten eines Kunstrasenplatzes. Der Spielbetrieb mit vielen Mannschaften im Kinder-, Damen-, Herrenbereich hinterließ Spuren im 60 Jahre alten Vereinsheim und dem Trainingsplatz. Es folgten eine schwere Finanzkrise und heftige Sparmaßnahmen. Kurzfristig wurde es nichts mit dem SVE-Wunsch Kunstrasen.
20. Juni 1998
Die B-Mädchen des SVE sind Meister und steigen somit in die Leistungsstaffel auf.
14. Juni 1998
Mit Hängen und Würgen wurde auf den letzten Drücker der Klassenerhalt geschafft. Die Reserve verlor den Meistertitel wegen zwei Toren Unterschied an den FC Göttelfingen.
15. Juni 1997
Den größten Erfolg in der jüngsten SVE-Geschichte ist die Meisterschaft in der A-Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksklasse. Das die Zweite ebenfalls den Meister machte, war Pflicht. Der Jubel war riesig.
15. Juni 1991
Das Sportheim wird grundlegend saniert, vor allem die Sanitär- und Gastronomiebereiche, von den fast 200.000 Mark Gesamtkosten wird wiederum ein Viertel durch Eigenleistung eingespart.
28. Juni 1987
Mit einem großen Fest begeht der SVE sein vierzigjähriges Jubiläum mit dem damaligen Vorsitzenden Herbert Kittel. Ehrengast beim Festbankett war der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans Joachim Fuchtel, der auf dem Eutinger Sportgelände seine ersten Fußballsporen als Verteidiger verdient hatte. Gleichzeitig wird der „alte“ Platz nach umfangreichen Sanierungsarbeiten und Höherlegung wieder in Betrieb genommen.
21. März 1987
Ein herber Schlag trifft den Verein. Albrecht Schmollinger, zwölf Jahre engagierter Vorsitzender, bricht kurz nach Eröffnung der Jahreshauptversammlung zusammen, keine Hilfe ist mehr möglich. Der SVE verliert seinen Chef. Herbert Kittel wird in einer zweiten Versammlung zu Schmollingers Nachfolger gewählt.
1984
Mit der Hereinnahme der Volleyballabteilung erweitert der SVE die Sportpalette.
1982
Für die kleinen Sportbegeisterten wird die Abteilung Kinderturnen dem SVE angegliedert.
Herbst 1981
Der Damenfußball fasst in Eutingen Fuß und nimmt einen ungeahnten Aufschwung, Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga waren und sind die Stationen.
14. Juli 1979
Verbunden mit einem Pokalturnier feiert der SVE sein 30-jähriges Bestehen.
1976
Es wurde mit dem Bau des neuen Sportplatzes „jenseits des Hochgrabens“ begonnen. Hier erbrachten die „Freiwilligen“ insgesamt 6.500 Arbeitsstunden.
15. Juni 1975
Namhafte Teams sind beim A-Jugendturnier zu Gast in Eutingen: TV Gültstein, VfR Sulz, VfL Nagold, VfL Herrenberg, SV Mötzingen, SV Bieringen, TSV Dettenhausen und mit dem Verbandsligisten SV 03 Tübingen auch der Turniersieger.
5. April 1975
Die Tennisabteilung wurde gegründet, erster Abteilungsleiter war Helmut Krespach. Bereits drei Monate später waren zwei Plätze gebaut, der Spielbetrieb konnte beginnen. Im Jahr 1979 erfolgte der Bau des Clubheims.
21. Januar 1973
Erstmals wird ein Wanderpokalturnier zwischen Eutingen, Göttelfingen und Rohrdorf beschlossen.
11. Juni 1972
25-jähriges Jubiläum mit großem Sportfest.
28. Februar 1972
In der Generalversammlung kann Kassier Hans Kramer bekannt geben, dass der durch den Sportheimbau aufgetürmte Schuldenberg nunmehr fast gänzlich abgetragen ist. Man vernahm es mit Erleichterung.
9. Juni 1969
Mit Fest und Pokalturnier wird der Sportheimneubau einschließlich Kegelbahn eingeweiht. Insgesamt wurden rund 15.000 Stunden Arbeitseinsatz geleistet! Eutingen verfügt als einer der ersten Sportvereine im Altkreis Horb über ein eigenes Haus. Neben dem geselligen Aspekt ist für die Spieler die Duschanlage eine willkommene Neuerung.
22. Juni 1968
Schon vor der eigentlichen Einweihung wird die erste Jahreshauptversammlung im Sportheim abgehalten.
Frühjahr 1967
Nach Überwindung etlicher Hürden beginnt der SVE mit dem Bau des Sportheims. Bis dahin stand nur eine „Hütte“ als Umkleideraum zur Verfügung. Einer Zusammenfassung des früheren Vorstandes Anton Hörmann verdanken wir eine Baugeschichte. Das Grundstück zwischen dem Sportplatz und der Straße nach Mühlen wurde von Franz Brobeil erworben. Über die Finanzierung schrieb Hörmann: „Der nächste Punkt war die Bezahlung des Bauplatzes. Ein Darlehen musste aufgenommen werden. Drei Mitglieder des SVE bürgten mit Ihrer Unterschrift für das Darlehen. Das gelungene Sportfest vom Jahre 1966 und eine großherzige Spende des Kegelklub „Oms Härle“ und die finanzielle Seite des Bauplatzkaufes war erledigt!

Sowohl die Finanzierung des Bauprojektes u. a. durch Spenden und eine Haussammlung als auch die beispielhaften Eigenleistungen der SVE-Handwerker beschrieb der Chronist als „eine Leistung, die Seinesgleichen sucht.“
19. Juni 1966
„Zwanzigjähriges“ mit einem Freundschafts-Pokalturnier und großem Festprogramm, u. a. mit den Melodie-Stars.
1966
Die Abteilung Damen-Gymnastik wird gegründet.
31. Mai 1959
Wieder einmal gab es eine Entscheidungsschlacht. Den fast sicheren Abstieg vor Augen schlug der SVE in einem Stichkampf Alpirsbach ganz klar mit 4:0, gerettet!
28. Februar 1959
Die Bekanntgabe der Generalversammlung wurde durch die Tageszeitung, sowie durch Ausschellen durch den Gemeindediener durchgeführt.
31. Januar 1959
Bei der Fasnetsfeier im Lammsaal ist erstmals die Tanzkapelle August Creuzberger und Georg Berndt erwähnt.
24. August 1958
Mangels „Masse“ musste die Jungendmannschaft abgemeldet werden. Auch für die „Zweite“ tauchte immer wieder Personalnotstand auf.
5. Juli 1958
Für „minderbemittelte“ Jugendliche wurde ein Zuschuss zur Beschaffung von Kickstiefeln beschlossen.
14. Juni 1958
Bei der Nachfeier zum Fest gab es für alle Helfer „2 rote Würste, dazu wurde ein Fass Freibier, gestiftet von der Gambrinus-Brauerei in Nagold, getrunken.
1. Juni 1958
Sportfest mit Pokalturnier auf dem Eutinger Sportgelände. Stark die Beteiligung beim Fest durch die Schule, die Schüler führten einen Dreikampf im Weitsprung, Ballweitwurf und 50-m-Lauf durch. Rose Saur wurde Gesamtsieger. Die Leitung der Schülerwettbewerbe oblag Oberlehrer Wolfram Bihlmaier und der Lehrerlegende Lena Straub.

Eine Art Vorläufer des heutigen Gäupokals war das Pokalturnier mit den B-Klassen. Mannschaften aus Bondorf, Unterjettingen, Öschelbronn, Vollmaringen und Weitingen. Pokalsieger wurde der SV Unterjettingen.
16. März 1958
In einer außerordentlichen Generalversammlung wechselte die Vorstandschaft. Otto Schach wurde nach Anton Hörmann zum Vorsitzenden gewählt, zu seinem Stellvertreter Eberhard Jäger und Anton Kramer zum Schriftführer bestellt. Für dieses Amt wurde eine Schreibmaschine angeschafft.
28. April 1957
Beim 3:1 verlorenen Spiel in Alpirsbach wurde „der I. Mannschaft zirka DM 120 aus den Brieftaschen genommen. Die Polizei wurde sofort verständigt.“ Der Verein unterstützte mit späterem Beschluss durch Erstattung von 60 Prozent der gestohlenen Summen.
5. August 1956
Nach zwei gewonnenen Vorspielen gegen die französischen Garnisonen in Horb und in Reutlingen, gewann der SVE das entscheidende Spiel in Horb klar mit 6:2 und erhielt den vom Captain gestifteten „schönen Pokal“.
1. Juli 1956
Die zweite Mannschaft bringt vom Spiel in Gültstein eine 16:1-Packung mit heim.
10. Juni 1956
Spielfrei wegen „Heuet“ (Heuernte).
18. Mai 1956
Die SVE-Jugend verpasst im Entscheidungsspiel gegen Bergfelden knapp die Meisterschaft, erhielt jedoch vom WFV die Fairness Urkunde verliehen.
21. April 1956
Es wird eine „Notkasse“ eingerichtet, mit den freiwilligen Spenden sollten verletzte Spieler unterstützt werden.
25. März 1956
Der SVE zitterte um den Klassenerhalt, sicherte sich diesen mit einem 10:1-Sieg über Glatten. Gefeiert wurde das Ereignis in der „Sonne“, „jeder Spieler erhielt 1 Vesper und 1 Flasche Bier
19. Februar 1956
Das angesetzte Spiel Eutingen-Altensteig fiel wegen der Kälte aus“. Der ganze Monat Februar war sehr kalt. Bis zu 27 Grad Kälte!
12. Januar 1956
Per Einschreiben erfolgt die erste Trainerentlassung (allerdings aus wirtschaftlichen Gründen).
3. Juli 1955
Der SVE steigt in die A-Klasse auf (Der Eintrittspreis zu den Spielen betrug 70 Pfennig).
19. Juni 1955
Pokalturnier und Sportplatzeinweihung mit Gefallenenehrung, Kirchgang, Festzug und kirchlicher Weihe des Platzes. Der Festball am Samstagabend fand parallel auf dem Festplatz und im Lammsaal statt. Neben den sportlichen Aktivitäten erwies sich das Fest auch finanziell als erfolgreich, so dass der Kauf einer „Beleuchtungsanlage“ und die Anstellung eines Trainers beschlossen und im September installiert wurde.
6. Juni 1955
Die erste Mannschaft ist Meister der B-Klasse. Die für den Namen „Pappelstadion“ verantwortlichen Pappeln wurden gepflanzt.
11. Februar 1955
Mit der Tanzkapelle „Orion“ wurde erstmals eine „Faschingsfeier“ im Lamm veranstaltet. Geboten wurden „zwei lustige Einakter, Duette, Terzette und Soloszenen.“
18. April 1954
Mit dem in der Verlängerung gelungenen 4:3-Erfolg über Herzogs-weiler machte der SVE den Wiederaufstieg in die B-Klasse klar und wurde zum Ende des Jahres Herbstmeister, was mit einem Tanzabend im „Lamm“ gefeiert wurde.
13. März 1954
Erstmals wird die Frage der Sportplatzbeleuchtung angeschnitten, aber dann wieder zurückgestellt. Philipp Platz wurde zum Spartenleiter „Tischtennis“ bestellt.
22. Januar 1954
Der Ausschuss beschließt, bei der Gemeinde Antrag auf die Einrichtung eines Ausweichsportplatzes zu stellen. Dies im Hinblick auf die anstehende Kanalisation, welche den derzeitigen Platz tangiert. Zeitweise wurde der Spielbetrieb auf eine Wiese im „Brühl“ verlegt. Der richtige Ausweichplatz fand sich dann in der „Burghalde.“
26. Dezember 1953
Nochmals mit großem Erfolg wurde im Lammsaal Theater gespielt und das gleich mit zwei Hauptstücken, zwei Wiederholungen gerieten ebenso erfolgreich.
21. Juli 1953
Die Festesfreude ward durch den Abstieg nicht gebrochen. Ein internes Sportfest aller Mannschaften von der Jugend bis zur AH wurde durchgeführt. Zusätzlich wurden Staffelläufe ausgetragen und Läufe über 100 und 1.000 Meter, sowie ein Radrennen. Abends war Preisverleihung mit Tanz im „Lamm“.
3. März 1953
Stefan Plaz gibt sein Amt als Vorsitzender an seinen Stellvertreter Anton Hörmann ab. Dessen zusätzliche Position als Schriftführer übernimmt Hans Kramer.

Das Jahr 1953 bringt dem SVE einen weiteren Abstieg, zum Entsetzen der Aktiven und der Vereinsmitglieder sah man sich in der C-Klasse wieder. Dies mit beiden Mannschaften. Die Erste spielte im oberen, die Zweite im unteren Kreis. In der unteren Klasse wurde dann auch wieder gewonnen, Ergebnisse mit 7:0 und 9:0 Toren sind vermerkt.
27. September 1952
Der SVE ist „E.V.“. Es erfolgt die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim Amtsgericht Horb. Ein Passus aus der Satzung über den Vereinszweck: „...sowie die Pflege froher, sittlicher Geselligkeit.
17. Mai 1950
Der SVE wurde Meister in der A-Klasse! Große Freude herrschte darüber, obschon man innerhalb der Mannschaft ernsthaft darüber diskutierte, in der A-Klasse verbleiben zu wollen. Auf neutralem Platz in Dornstetten brachte ein 2:1 Sieg über Alpirsbach den Aufstieg in die Bezirksklasse.

Dort traf man auf Gegner, gegen die man auch heute noch anzutreten hat, wie Dornstetten, Lützenhardt, aber auch Altensteig, Nagold und Wildberg zählten zu den Mannschaften der Bezirksklasse. In der höheren Klasse war es weitaus schwieriger, Siege einzufahren. Schon im Jahr darauf folgte der Abstieg in die von der A- in die B-Klasse umbenannte Liga.
12. März 1950
Ab der Generalversammlung fungiert Anton Hörmann als Schriftführer, berichtet über 20 Verbandsspiele, von denen 16 gewonnen und nur vier verloren wurden. Als bemerkenswert wurde notiert: „Unter großer Begeisterung gab dann Bürgermeister Johann Akermann bekannt, dass er ab sofort dem Verein beitreten werde.

Dies bedeutet für den jungen Verein einen wichtigen Schritt zur gesellschaftlichen Akzeptanz im Dorf, schon vorher war immer mit Stolz vermerkt worden, dass bei den Theateraufführungen der Hochwürdige Herr Pfarrer und der Herr Bürgermeister anwesend waren.
26. Dezember 1949
Und wieder wird am Stephanstag Theater gespielt. Als Hauptstück „Wenn die Heimat ruft“ und das Luststück „Schärbele“. Wieder an drei Tagen erfolgreich aufgeführt.
23. Oktober 1949
Besser kann das Auf und Ab im Fußball gar nicht beschrieben werden, als im folgenden Spielbericht über die mit 3:1 gewonnene Begegnung gegen Wittershausen, den wir wörtlich zitieren: „Aus Ärger über das letzte Spiel wohnte ich diesem Spiel nicht bei und der Folge: Die Mannschaft war nicht wieder zu erkennen. Es klappte alles wie am Schnürchen. Hervorgehoben werden muss unser Torwart Engelbert Mayer und der Linksaußen Wilhelm Marquardt. Erst in der letzten Minute schoss Wittershausen den Ehrentreffer.
16. Oktober 1949
Nach einer Reihe von Erfolgsmeldungen im Protokoll musste der SVE-Chronist auch solche Einträge wie über das 4. Verbandsspiel gegen Sigmarswangen machen: „Über das Spiel möchte ich wenig berichten, denn es war so deprimierend, dass mir die Worte fehlen. Ergebnis 7:1
10. Oktober 1949
Anlässlich eines Fass Freibiers fand sich der Ausschuss und die 1. und 2. Mannschaft im Dreikönig zusammen.“ In dieser „Sitzung“ wurde die Aufstellung einer Jugendmannschaft beschlossen. Zum Jugendwart wurde Hans Kramer bestellt, ein Mann, der sich in vielen Funktionen zeitlebens dem SVE verschrieben hat.
20. September 1949
In einer Ausschusssitzung in der „Linde“ wurde die Herrichtung des Sportplatzes beschlossen.
19. Juni 1949
Zum Vereinsausflug fuhr der SVE mit zwei Bussen an den Bodensee. In aller Herrgottsfrühe um 4 Uhr wurde am „Dreikönig“ gestartet. „Durch schlafende Ortschaften (noch dachte an eine Bodenseeautobahn kein Mensch)ging’s nach Beuron, wo es das erste Halt gab. Nach Genügen der Christenpflicht! Und probieren des guten Weins ging’s weiter Richtung Bodensee...
5. Mai 1948
Sieht man heutzutage die Fülle von Fußbällen, die ein Training oder Spiel zur Verfügung stehen, kann man sich kaum vorstellen, dass für den Kauf eines neuen Balles oder einer Fußballpumpe ein ausführlich beratener Ausschußbeschluß erforderlich war.
1. April 1949
Kennzeichnend für die Zeit war u. a. , dass in der Ausschusssitzung in der „Germania“ die „Meldung an die (französische) Militärregierung über die Zusammenfassung der Finanzlage“ beraten wurde. Interessant auch der in jener Sitzung festgesetzte Tarif für den Vereinsdiener: für das Ansagen des Ausschusses erhielt er 40 D-Pfennig, für Ansagen des ganzen Vereins, sowie für das Beitragsinkasse je 2,50 DM.

Straffe Vereinsführung war Usus: Mitglieder mit einem halbjährigen Beitragsrückstand wurden aus dem Verein ausgeschlossen.
20. März 1949
Waren in der Vergangenheit insbesondere Torwartfehler ausdrücklich vermerkt, steht im Spielbericht über die Begegnung mit Bierlingen: „Hervorgehoben werden muss unser Torwart Engelbert Mayer, der wunderbare Paraden zeigte!
19. März 1949
Ein Führungswechsel vollzog sich in der Generalversammlung: der seitherige Vorsitzende Anton Hörmann wurde zum Stellvertreter des neu gewählten 1. Vorsitzenden Bäckermeister Stefan Plaz bestimmt.
26. Dezember 1948
Zum zweiten Mal nutzt der Sportverein die Winterpause zum Theaterspiel. „Der Dornenkranz einer Mutter“, ein Volksschauspiel in sechs! Akten mit siebzehn! Akteuren, geriet wieder zum überwältigenden Erfolg. Obwohl in den Nachbarorten ebenfalls Theateraufführungen stattfanden, war der Lammsaal jedes Mal voll. Drei Wiederholungen in den ersten Januartagen 1949 waren notwendig, um alle Theaterfans des SVE befriedigen zu können. Später, sehr viel später, hat dann die Tennisabteilung des SVE (der heutige Tennisclub) die Theatertradition des Sportvereins wieder aufgegriffen. Bis auf den heutigen Tag wird das Laienspiel mit alljährlicher Aufführung gepflegt.
7. November 1948
Im zweiten Pokalspiel trat Eutingen gegen die Mannschaft aus Weitingen an. Nach zufrieden stellender Schiedsrichterleistung in der ersten Hälfte (Eutingen führte 4:0), ließen die Nerven des Neutralen offensichtlich nach. Im Protokoll steht darüber: „Die Zuschauer gingen lebhaft mit dem Spielgeschehen mit. Ohne größere Ursache stellte der Schiri zwei Weitinger Spieler vom Platz, worauf die gesamte Mannschaft geschlossen das Spielfeld verließ!
3. Oktober 1948
Im ersten Pokalspiel konnte Eutingen den Lokalrivalen Ergenzingen mit einem 1:0 nach Hause schicken.
5. September 1948
Schon eine Woche später fuhren die Eutinger zum Sommersportfest nach Wittershausen. „Um halb 9 Uhr wartete eine stattliche Anzahl Sportbegeisterter beim Café Odermatt auf den von Vollmaringen kommenden Omnibus. Mit Gesang und Harmonikaspiel ging’s dann ab ...“ notierte der Chronist die Fußballfahrt.
29. August 1948
Ein „Sommerfest mit Blitzturnier“ ruft 17 Gastmannschaften der A- und B-Klasse nach Eutingen. „Am Abend fand im Gasthaus zum Dreikönig die Siegerehrung statt. Jeweils die ersten beiden Mannschaften in A- bzw. B-Klasse erhielten schöne, holzgeschnitzte Preise, während allen übrigen beteiligten Mannschaften Diplome überreicht wurden.

Mit fröhlichem Tanze für Jung und Alt endete dieser herrliche Tag.
19. März 1948
In der Generalversammlung im „Dreikönig“ kann der junge Verein nach knapp einjährigem Bestehen ein stolzes Kassenplus von 2.200 Mark bilanzieren. Das weckt den Wunsch, sich nach einem passenden Trainer umzusehen, denn „dies wäre für den Verein von größtem Vorteil, um System und Technik, sowie eine gute Gesamtleistung zu erreichen“. Ab diesem Termin fungierte Alfons Krauß als Schriftführer, er wurde aus beruflichen Gründen am 1. September von Hubert Ziegler abgelöst.
4. Januar 1948
Im „Lammsaal“ tritt der Sportverein mit einer Theateraufführung an die Öffentlichkeit und hat dabei solchen Erfolg, dass das Spiel am Dreikönigstab mittags und abends wiederholt wird und das Lamm jedes Mal „brechend voll“ ist.

Mitwirkende waren: Bürgermeister Konstantin Gsell als Regisseur, Gustav Kläger als Regisseur und Spieler, Bernd Müller als Souffleur und als weitere Akteure: Vorstand Anton Hörmann, Julius Kläger, Hans Kläger, Bernd Teufel, Alois Teufel, Alfons Akermann, Wilhelm Marquardt, Anton Kramer, Rosa Kläger, Anne Akermann, Maria Beuter, Emilie Beuter, Zenta Kläger, Hildegard Wehrstein.
1947/1948
Zum Jahreswechsel hielt der Verein im Gasthaus zum Lamm eine Silvesterfeier ab. Kameradschaftlich wurde das Neue Jahr begonnen.
29. März 1947
Gründungsversammlung des SVE im Schwesternhaus

32 aktive und 23 passive Mitglieder erklären ihren Beitritt. Anton Hörmann wurde zum 1. Vorsitzenden und Karl Schäffer zum Stellvertreter und Kassier gewählt. Spielführer der Ersten wurde Hans Kramer, für die Zweite Alfons Akermann und zum Ballwart wurde Wilhelm Marquardt bestimmt. Der Jahresbeitrag für Passive beträgt 50 und für Aktive 30 Reichspfennig. Das erste Pflichtspiel zur Pokalrunde wird „wegen Nichterscheinen des Schiedsrichters“ als Freundschaftsspiel ausgetragen, bei welchem Untertalheim mit 2:1 Toren gewinnt. In der Wiederholung dreht Eutingen den Spieß um und gewinnt mit demselben Ergebnis. Der SVE kommt ins Pokalendspiel, das in Horb gegen Bierlingen ausgetragen wird.

Im Protokoll ist festgehalten: „Das Spiel wird mit einer Härte ohnegleichen ausgetragen. Die Mannschaft kämpft wie die Löwen! Hervorgehoben zu werden verdient unser Torwart Martin Klink. Das Spiel wird beim Stand von 2:1 für Eutingen von Schiri Walz (Hochdorf) vier Minuten vor Schluss abgebrochen.

Wie die „Entscheidung am grünen Tisch“ letztlich ausfiel, ist leider nicht notiert. Trotz der Freude am Sport wird daran erinnert, dass der Krieg noch gar nicht so lange aus ist. Im Spielbericht vom 1. Pokalspiel der Runde 47/48 gegen Mühlen (5:1 gewonnen) steht u. a.: „Der aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Josef Teufel wirkt bei der ersten Mannschaft mit.

Im Bericht über das 8. Verbandsspiel gegen Mühringen steht: „Das Spiel wird 2:5 verloren. Mühringen ist sehr hart. Der Mittelläufer Oskar Kramer wird schon in den ersten Minuten zusammengeschlagen!“ So rau waren damals die Sitten.
15. Juli 1936
Auf dem Sportplatz wird ein elektrischer Anschluss verlegt.
24. Oktober 1935
Es werden im Gemeinderat erneut Beratungen über einen ordentlichen Sportplatz abgehalten.
10. März 1934
Als Sportplatz wird die Farrenwiese an der Ergenzinger Straße den „Vereinen“ kostenlos zur Verfügung gestellt.
14. Mai 1933
Der Gemeinderat berät über Anliegen des „Athletikvereins“ vertreten durch Paul Raible.
24. Januar 1933
Von „Eutinger Sportvereinen“ wird bei der Gemeinde ein Sportplatz in der Sandgrube auf dem Eichenberg beantragt (Dort sind heute die Tennisplätze).
13. Mai 1932
Anträge des katholischen Gesellenvereins und des Kraftsportvereins um Zuweisung eines Sportplatzes. Wegen Grundstücks- und Kostenproblemen lehnt der Gemeinderat ab.
19. Oktober 1930
Die Gemeinde verleiht an den „Gesellenverein“ Tribünenbretter.
1929/1930
Neben Fußball auf den Wiesen und in der Sandgrube war auch Kraftsport hoch im Kurs, Boxen, Ringen und Gewichtstemmen. Trainiert wurde unter Josef Krespach in der Gemeindebackstube (später Milchsammelstelle). Alois Gsell und Paul Raible engagierten sich in diesen Sportarten besonders.
3. Mai 1928
Zum Kinderfest des Radfahrervereins werden 20 Reichsmark Zuschuss aus der Gemeindekasse bewilligt.
29. Dezember 1927
Für einen Turnplatz für die Schule wurde durch die Gemeinde eine Wiese in „Weiherwiesen“ mit 8,33 Ar erworben.
1923
Als Schüler machte Heinrich Kreidler das erste Jugendspiel in Untertalheim. Er erinnerte sich besonders gut daran, „Weil wir nach dem Spiel fluchtartig Richtung Withau rennen mussten.
1921
Der Fußball hält Einzug in Eutingen, der Jahrgang 1901 spielt Straßenfußball am Alten Bahnhof und in der Unteren Gasse. Als „Urväter“ der Eutinger Fußballgeschichte hat im Jahr 1986 Heinrich Kreidler in seinen Erinnerungen aufgeschrieben: Ignaz Wehrstein, Anton Scherer (Uhrmacher) Albert Platz, Melchior Zimmermann, Gustav und Philipp Krauß, Anton Larcher (Torwart), Christian Scherer (später nach Mexiko ausgewandert).